aus aktuellem Anlass …

abstand-20-pixelGestern – Wintereinbruch und Schneefall in Mittel-Europa

schneewiesel-3d »Schneewiesel auf dem Dachsteingletscher« Januar 2008

und eine Lektüre:

Im Kultur-Teil des Berliner Tagesspiegel auf der Seite 22 wurden unter dem Titel »Die andere Seite des Mondes« die wirtschaftlichen und technischen Bedingungen für eine Renaissance des 3D Films beschrieben – »3D ist im Kommen:  Dreamworks-Chef Jeffrey Katzenberg erklärt in Berlin die Zukunft des Kinos«
Eine durchaus verheißungsvolle Ankündigung, u.a. auch einiger Spielfilme, so die belgische Produktion »Fly me to the Moon« die schon im Dezember in Deutschland anlaufen soll, und weiterer mindestens drei Dutzend abendfüllender Filme in den nächsten beiden Jahren; so Robert Zemeckis’ »A Christmas Carol« mit Jim Carrey oder das Science-Fiction-Epos »Avatar« – James Camerons erster Spielfilm seit »Titanic«.

»James Cameron war es auch, der das 3-D-Konzept für den Bereich des Spielfilms wesentlich vorantrieb. Cameron ließ eine Digitalkamera entwickeln, bei der zwei Kameras nebeneinandersitzen – wie die Augen beim Menschen. Die beiden versetzt aufgenommenen Bilder werden später gleichzeitig auf die Leinwand geworfen, eine Brille mit polarisierten Gläsern sorgt dafür, dass jedes Auge nur das für es bestimmte Bild sieht – das Gehirn macht den Rest. Der Brillenhersteller Luxottica, zu dem auch Ray-Ban gehört, entwickelt bereits Modelle, die auch als Sonnenbrille funktionieren. »Jeder wird seine eigene Brille haben«, glaubt Katzenberg. »Es wird ein fashion Statement sein.«

( … )

»Eines ist klar«, so Jeffrey Katzenberg.
»Ein schlechter Film wird durch 3D nicht zu einem guten Film.«

( … )

Die 3-D-Version von Robert Zemeckis‘ »Beowulf« im letzten Jahr war zwar kein perfekter, aber ein interessanter Frühstart. Die üblichen 3-D-Spielereien spielten schon hier höchstens eine Nebenrolle: Jedes Bild hatte eine Tiefenstaffelung, die nicht realistisch war, sondern bewusst gestaltet – ein neues, expressives Ausdrucksmittel für Bildgestalter.
James Cameron jedenfalls schreibt für zukünftige Kamerateams schon eine neue Stelle aus: den »Stereographen«.

Sebastian Handke im Kultur-Teil des Berliner »Tagesspiegel« vom 22.11.08 auf der Seite 22

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